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Friedrich Merz (3.v.l.) informierte sich vor Ort bei der Köster Bauunternehmung in Schmallenberg

Friedrich Merz, Parteivorsitzender der CDU, besuchte die Anton Köster Bauunternehmung GmbH in Schmallenberg.

Prominenter Besuch in Schmallenberg: Friedrich Merz, der heimische Bundestagsabgeordnete und Frontmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, machte Station bei der "Anton Köster Bauunternehmung GmbH & Co. KG" – einem traditionsreichen Familienunternehmen, das sich seit 1843 und über sechs Generationen hinweg einen Namen im Baugewerbe gemacht hat.

Mit einem Portfolio, das von Hochbauunternehmungen bis hin zu einem vielseitigen Bauzentrum mit Baustoffhandel und Baumarkt reicht, beschäftigt die Firma Köster 60 Fachkräfte. Am Treffen mit dem Bundestagsabgeordneten des Hochsauerlandkreises nahmen unter anderem Andreas Köster, Stephan Köster und Ludger Kotthoff vom Bauzentrum Köster teil, flankiert von Dr. Bernhard Baumann, dem designierten Hauptgeschäftsführer der BAUVERBÄNDE.NRW, dem Stellvertretenden Hauptgeschäftsführer Fabian Bräutigam von der Handwerkskammer Südwestfalen und Burkhard König, dem Bürgermeister von Schmallenberg.

 

Vor Ort die Probleme der Branche erkennen

„Der Besuch von Friedrich Merz bei der Köster Bauunternehmung ist für uns von großer Bedeutung. Mich freut es, dass er sich vor Ort von den gravierenden Problemen unserer Branche überzeugen kann", so Dr. Bernhard Baumann. "Wir hoffen darauf, dass er seine politische Expertise nutzen wird, um unsere Sorgen und Nöte auf bundespolitischer Ebene anzusprechen und zu unterstützen.“

Doch was führte überhaupt zu diesem Zusammentreffen? Tiefgreifende Sorgen um die Zukunft der deutschen Bauwirtschaft. Prognosen deuten auf einen bevorstehenden Abschwung im Wohnungsbau hin. Mehrere Faktoren spielen hier eine Rolle: gestiegene Zinsen, eine exorbitante Grunderwerbssteuer, ansteigende Materialkosten infolge hoher Energie- und Logistikkosten und strenge Vorschriften wie überzogene Wärmedämmauflagen und das neue Heizungsgesetz. Hinzu kommt eine oft realitätsferne Bürokratie und eine unsichere Förderlandschaft.

 

Bisherige Lösungsansätze unzureichend

In lebhaften Gesprächen wurden diese Sorgen und Herausforderungen erörtert. Eines wurde dabei besonders deutlich: Die bisherigen Lösungsansätze der Bundesregierung sind unzureichend. Mit Nachdruck appellierte die Runde an Friedrich Merz, in Berlin für umfassendere Maßnahmen zu werben, um potenzielle Turbulenzen im Wohnungsbau zu vermeiden oder zumindest abzumildern. Ein eindringlicher Aufruf, den die Bauwirtschaft sicherlich begrüßen wird und den auch der CDU-Oppositionsführer im Deutschen Bundestag verinnerlichte.

Auf seinem offiziellen Instagram-Account betonte Merz im Nachgang die "essenzielle Rolle des Handwerks in unserer Wirtschaft". Wörtlich postete er: "Das Handwerk, mit all seinen vielfältigen Gewerken, ist das Fundament, auf dem der wirtschaftliche Erfolg unseres Landes steht. Es wird getragen von zahlreichen Betrieben mit ihren #Azubis, Gesellen und Meistern." Er betonte weiterhin die Notwendigkeit, das Handwerk zu unterstützen: "Wir brauchen spürbar bessere Rahmenbedingungen für die Betriebe, damit junge Menschen ihre Ausbildung hier in der Region machen, im Sauerland Familien gründen und sich auch ihren Traum vom Eigenheim leisten können." Ein klares Bekenntnis zu den Handwerksbetrieben und deren zentralem Stellenwert in unserer Gesellschaft.

 

Baubetriebe briefen Abgeordnete

Der Betriebsbesuch von Friedrich Merz kam im Rahmen der Kampagne „Baubetriebe briefen Abgeordnete“ zustande. Diese wurde von den BAUVERBÄNDEN.NRW gemeinsam mit ihren fast 5000 Mitgliedsbetrieben initiiert. Landesweit haben bereits mehrere Bundestagsabgeordnete auf die Aktion reagiert und Unternehmen besucht.  

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