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maurer k

Dortmund, 4.03.2016. Die Bundesregierung hat am 29. Februar ihr Gesetz zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus in den Bundestag eingebracht. Das teilt der Baugewerbeverband in Dortmund unter Berufung auf eine jetzt veröffentlichte Mitteilung des Pressedienstes des Deutschen Bundestages mit. Demnach will die Bundesregierung die Abschreibung der Herstellungskosten für neuen Wohnraum in den ersten drei Jahren nach Fertigstellung eines Wohngebäudes von jetzt 6 Prozent auf demnächst 35 Prozent anheben. Profitieren sollen laut Baugewerbeverband alle Neubauvorhaben, für die der Bauantrag nach dem 31.12.2015 und vor dem 1. Januar 2019 gestellt wird. Ende 2022 die Sonderanschreibung auslaufen. Laut Gesetzesentwurf ist die Abschreibung auf angespannte Wohnungsmärkte, nicht aber allein auf den sozialen Wohnungsbau beschränkt. Wie der Baugewerbeverband Westfalen mitteilt, wird von der geplanten Neuregelung des § 7 b Einkommenssteuergesetz der neu gebaute Wohnraum mit Herstellungskosten bis 3.000 Euro je Quadratmeter erfasst. „Der soziale und frei finanzierte, mittelpreisige Wohnungsbau wird damit für kleine und große Investoren so attraktiv wie lange nicht mehr“, begrüßt Walter Derwald, Präsident des Baugewerbeverbandes Westfalen, die Sonderabschreibung. Die Landesregierung schätzt den Neubaubedarf für Nordrhein-Westfalen bis zum Jahr 2020 auf rund 390.000 neue Mietwohnungen, das wären bis 78.000 pro Jahr. Zum Vergleich: Im Jahr 2014 wurden in NRW 40.769 Wohneinheiten fertiggestellt. „Wir werden die steigende Nachfrage im Wohnungsbau stemmen. Die Baubranche in NRW hat bereits in den letzten Jahren beständig Beschäftigung aufgebaut. Allein im Jahr 2015 stieg die Beschäftigung am Bau in NRW um 4% auf jetzt 132.000. Angesichts der erfreulichen Konjunkturerwartungen können wir auch zuversichtlich in die Ausbildung neuer Fachkräfte investieren“, kommentiert der Präsident des Baugewebeverbandes Westfalen, Walter Derwald, die Beschäftigungsaussichten am Bau.

Der Baugewerbeverband Westfalen mit Sitz in Dortmund vertritt als Arbeitgeber- und Fachverband die berufsständischen Interessen von rund 1.900 baugewerblichen Unternehmen in Westfalen.

derwald k

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