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Dortmund, 29.12.2015. Der Baugewerbeverband Westfalen rechnet nach zuletzt fünf umsatzstarken Jahren in Folge auch in 2016 mit einer weiter steigenden Nachfrage vor allem im Wohnungsbau. Zu den 700 Millionen Euro, die das Land NRW jährlich bereitstelle, engagiere sich der Bund im kommenden Jahr mit zusätzlich 1 Milliarde Euro im Wohnungs- und Städtebau, teilt der Bauverband mit Sitz in Dortmund mit. Eine steuerliche Förderung soll zusätzliche private Mittel in den Wohnungsbau leiten. „Eine verbesserte Abschreibung für Abnutzung wird die Investitionsbereitschaft privater Investoren weiter erhöhen“, ist Walter Derwald, Präsident des Baugewerbeverbandes Westfalen, überzeugt. Hauptgeschäftsführer Hermann Schulte-Hiltrop der Bauverbände NRW e.V. sieht Signale aus Berlin, dass die steuerliche Förderung von Investments zumindest in den angespannten Wohnungsmärkten eine reale Chance in der Steuergesetzgebung hat. „Finanzmister Schäuble scheint sich der Forderung nach einer Sonderabschreibung nicht länger zu verschließen“, ist Schulte-Hiltrop vorsichtig optimistisch. Zusätzliche steuerliche Anreize seien eine Kernforderung von Bund und Ländern anlässlich der letzten Bauministerkonferenz in Dresden, weiß Schulte-Hiltrop.

Nach aktueller Prognose des Bundes werden in nächster Zeit 350.000 neue Wohnungen pro Jahr benötigt. Das NRW-Bauministerium beziffert den aktuellen, zusätzlichen Bedarf an Neubauwohnungen auf 120.000. Seine Modellrechnungen zeigen, dass in den Jahren 2015 und 2016 bei einem Zuzug von Flüchtlingen, viele davon mit Bleibeperspektive, sowie durch den anschließenden Familiennachzug die zusätzliche Wohnungsnachfrage mittelfristig bei rund 200.000 Haushalten liegt.6.000 bis 8.000 neue Haushalte bedeutet das nach dieser Prognose zum Beispiel für die Stadt Dortmund. Zum Vergleich: In 2014 wurden laut statistischem Landesamt NRW in Dortmund 948 Wohnungen fertiggestellt.

Vor dieser starken Nachfrage rechnet der Bauverband mit einer zusätzlichen Auslastung der Kapazitäten der Bauunternehmen in NRW von gut 20 Prozent. Das könne zu einem Flaschenhals werden. „Die Unternehmen müssen wissen, auf welchen Zeitraum sie mehr in Fachkräfte und Ausbildung investieren müssen, um die Neubaupläne der Politik wahr werden zu lassen“, fordert Präsident Derwald einen klaren Investitionsrahmen.

Die Verbändegemeinschaft der Bauverbände NRW e.V. aus dem Baugewerbeverband, dem Innungsverband des Dachdeckerhandwerks und dem Verband Stuck-, Putz-, Trockenbau Westfalen vertritt rund 4.000 Bauunternehmen zwischen Ruhr und Weser.

Modellrechnung zum Wohnungsbedarf NRW unter https://www.mbwsv.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv_2015/2015_11_13_Wohnungsbauoffensive/LPK_mbwsv-13_11_2015_Anlage-1.pdf

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Bildtitel: Präsident Walter Derwald (links) mit Hauptgeschäftsführer Hermann Schulte-Hiltrop der Bauverbände NRW e.V.

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