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In den ersten drei Quartalen des Jahres 2014 haben die Bauämter in Nordrhein-Westfalen 17 819 neue Wohnungen in Mehrfamilienhäusern genehmigt, 12,4 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahreszeitraum. „Die Auftragsreserve für den Wohnungsbau in NRW ist im kommenden Jahr gut“, kommentiert Walter Derwald, Präsident des Baugewerbeverbandes, die Zahlen des statischen Landesamtes NRW. „Sichere Renditen, günstiges Baugeld und niedrige Baukosten“, das sind für Walter Derwald die Gründe für den Trend. So ist der Preisindex für Bauleistungen an Bauwerken in NRW im November 2014 nur 0,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor, für Wohngebäude sanken die Preise sogar um 0,3 Prozent. „Das gab es zuletzt vor fünf Jahren“, so für Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptgeschäftsführer der Bauverbände NRW e.V.. Bei den niedrigen Baukosten sieht er bald das Ende der Entwicklung erreicht: zur Jahresmitte sei eine Lohnerhöhung im Bauhauptgewerbe von 2,6 Prozent beschlossen, zudem steht 2016 die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) ins Haus und die wird die Anforderungen an die Gebäudehülle und die technische Gebäudeausrüstung erhöhen. „Die Innovation hat ihren Preis“, ist Schulte-Hiltrop sicher.

In Dortmund bleibt der Wohnungsbau stark. Zwar sank in den ersten drei Quartalen des letzten Jahres die Zahl der neu genehmigten Wohnungen gegenüber 2013 um rund ein Drittel, der Baugewerbeverband Westfalen erklärt das aber mit einem statistischen Effekt. So ist in Dortmund im Jahr 2013 die Zahl der Baugenehmigungen wegen neu ausgewiesener Bauflächen ungewöhnlich hoch ausgefallen. Das Dortmunder Bauamt musste zahlrei-che Baugenehmigungen aus dem Jahr 2012 noch 2013 nachmelden. Das verzerrt jetzt das Bild. „Mit 987 neu genehmigten Wohnungen in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 belegt die Stadt Dortmund weiter einen Spitzenplatz im Wohnungsbau“, so Walter Derwald. Zum Vergleich: Bochum verzeichnete im gleichen Zeitraum 214 neu genehmigte Wohnungen, Essen 658 neue Wohneinheiten.

Der Trend tut den Dortmunder Bauunternehmen gut. Die 261 Unternehmen des Dortmunder Bauhauptgewerbes steigerten im Jahr 2013 mit 509 Millionen Euro ihren Umsatz um 9,6 Prozent. Die Beschäftigung nahm zuletzt leicht zu um +0,3 Prozent: 3 736 Beschäftigte zählte das statistische Landesamt IT NRW zur Mitte des Jahres 2014 in Dortmund. Die Verbändegemeinschaft der Bauverbände NRW e.V. aus dem Baugewerbeverband, dem Innungsverband des Dachdeckerhandwerks und dem Verband Stuck-, Putz-, Trockenbau Westfalen vertreten rund 4.000 Bauunternehmen zwischen Ruhr und Weser. Die Bauverbände NRW e.V. sind der mitgliederstärkste Arbeitgeberverband im Ruhrgebiet und in Westfalen.

Dortmund, 12.01.2015, Ko.

wohnungsbau derwald sh

Walter Derwald (links) mit Hermann Schulte-Hiltrop

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