baunrwDüsseldorf, 26. Juli 2021. Mit tiefer Bewunderung haben wir erfahren, mit welcher Tapferkeit Hubert Schilles alles unternommen hat, um das Einbrechen der Steinbachtalsperre zu verhindern. Sicher ist, wäre der Damm gebrochen, hätte dies viele Menschenleben gefordert.

Angesichts dieser drohenden Gefahr hat Hubert Schilles - mit Unterstützung von seinem Bruder Peter - keine Minute gezögert und sein eigenes Leben riskiert. Um das Schlimmste abzuwenden, ist der Eifeler Bauunternehmer mit einem 30-Tonnen-Tieflader einfach „da reingefahren“. Anschließend hat er gegenüber der Deutschen-Presse-Agentur voller Bescheidenheit gesagt, dass sein freiwilliges Engagement für ihn keine Heldentat war und jeder andere das Gleiche getan hätte.

Dem müssen wir widersprechen. Außer Hubert Schilles war niemand dazu bereit, über mehrere Stunden hinweg und in höchster Lebensgefahr, die Abläufe auf der anderen Seite des akut gefährdeten Dammes freizuschaufeln.

Am vergangenen Samstag haben die BAUVERBÄNDE.NRW Hubert Schilles für dessen Heldentat gedankt. In höchster Anerkennung seiner beispielhaften Zivilcourage hat Vizepräsident Karlgünter Eggersmann ihm die Ehrenurkunde der BAUVERBÄNDE.NRW verliehen.

„Ihre Zivilcourage in größter Gefahr verdient unseren aufrichtigen Dank. Sie sind ein Vorbild für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger und wir sind stolz darauf, dass Sie ein Mitglied unseres Straßen- und Tiefbau-Verbands in Nordrhein-Westfalen sind.“, so Eggersmann.

 

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Foto Nr. 1 (v.l.n.r.): Hubert Schilles und Karlgünter Eggersmann, Vizepräsident (BAUVERBÄNDE.NRW).

Foto Nr. 2 (v.l.n.r.): Hubert Schilles, Karlgünter Eggersmann, Vizepräsident (BAUVERBÄNDE.NRW), Peter Schilles.

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