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Baupreise in Nordrhein-Westfalen steigen weiter – Straßenbau besonders betroffen
Die Baupreise in Nordrhein-Westfalen sind im August 2026 erneut gestiegen. Während sich der Neubau von Wohngebäuden gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,5 % verteuerte, fiel der Preisanstieg im Straßenbau mit 7,4 % noch deutlicher aus. Das geht aus den aktuellen Baupreisindizes des Statistischen Landesamtes NRW hervor.
Neubau von Wohngebäuden um 4,5 % teurer
Der Baupreisindex für den Neubau von Wohngebäuden in Nordrhein-Westfalen erreichte im August 2026 einen Wert von 137,5 Punkten (Basisjahr 2021 = 100). Damit lagen die Baupreise um 4,5 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Gegenüber Mai 2026 stiegen die Preise um weitere 0,8 %.
Bei den einzelnen Bauabschnitten zeigt sich eine ähnliche Entwicklung: Sowohl die Rohbauarbeiten (+4,4 %) als auch die Ausbauarbeiten (+4,5 %) verteuerten sich gegenüber August 2025.
Deutlicher Preisanstieg im Straßenbau
Besonders stark fiel die Preisentwicklung im Straßenbau aus. Hier stieg der Baupreisindex im August 2026 auf 156,7 Punkte. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einem Anstieg um 7,4 %.
Auch im Bereich der Ortskanäle erhöhten sich die Baupreise deutlich. Sie lagen im August 2026 um 5,9 % über dem Vorjahresniveau.
Auch Nichtwohngebäude von Preissteigerungen betroffen
Für den Neubau von Bürogebäuden und gewerblichen Betriebsgebäuden verzeichnete das Statistische Landesamt NRW ebenfalls einen Preisanstieg von jeweils 4,5 % gegenüber August 2025.
Die aktuellen Zahlen verdeutlichen, dass die Baupreise in sämtlichen betrachteten Bereichen weiterhin steigen. Besonders im Straßenbau bleibt die Preisentwicklung damit eine Herausforderung für die Kostenplanung und Kalkulation von Bauvorhaben.
Weitere Informationen
Eine detaillierte Übersicht der amtlichen Baupreisindizes für Nordrhein-Westfalen, einschließlich der Entwicklung in den einzelnen Bausparten, steht in der beigefügten PDF-Datei zur Verfügung.
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Amtliche Baupreisindizes NRW
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