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Eckdaten zur Baupreiskalkulation

Kennzahlen zur Baupreiskalkulation zeigen Lohnanstiege, differierende Materialpreise und moderate Indexzuwächse im 4. Quartal 2025.

Die aktuellen Eckdaten zur Baupreiskalkulation für das vierte Quartal 2025 bestätigen den anhaltenden Aufwärtstrend bei zentralen Kostenfaktoren der Bauwirtschaft. Insbesondere die Entwicklung der Tarifstundenlöhne wirkt sich weiterhin spürbar auf die Kalkulation aus. Seit April 2025 liegt der Tarifstundenlohn für Spezialfacharbeiter bei 25,08 Euro und setzt damit die Reihe der Lohnanpassungen fort.

Auch auf Indexebene zeigen sich deutliche Veränderungen. Der Baupreisindex für Wohngebäude erreicht im November 2025 einen Stand von 127,4 Punkten und liegt damit 5,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Noch dynamischer entwickelt sich der Straßenbau, dessen Index im selben Zeitraum auf 146,9 Punkte steigt – ein Plus von 11,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Zahlen unterstreichen den weiterhin hohen Kostendruck in infrastrukturellen Bauprojekten.

Differenziert fällt hingegen die Entwicklung bei den Baustoffpreisen aus. Während Bauholz seit Dezember 2023 eine deutliche Preissteigerung von rund 31 Prozent verzeichnet, zeigt sich bei Betonstahl eine Entspannung mit einem Preisrückgang von etwa vier Prozent im Vorjahresvergleich. Diese gegenläufigen Bewegungen erhöhen die Anforderungen an eine präzise, gewerkespezifische Kalkulation.

Energie- und Grundstoffpreise bleiben ein weiterer relevanter Faktor. Dieselpreise zeigen sich zuletzt stabil, während Zement weiterhin auf einem hohen Preisniveau verharrt. Für Bauunternehmen bedeutet dies, dass Kostenrisiken sorgfältig bewertet und Preisentwicklungen frühzeitig in Angebots- und Projektkalkulationen für 2025 und 2026 integriert werden müssen.

Die Eckdaten zur Baupreiskalkulation finden Sie hier.