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Meldungen

Bauwirtschaft drängt auf Preisgleitklauseln für mehr Planungssicherheit

Dringend! ZDB und HDB fordern schnelle Preisgleitklauseln wegen steigender Kosten und wachsender Risiken.

Angesichts stark gestiegener Energie- und Materialpreise fordert die Bauwirtschaft eine zügige Einführung von Preisgleitklauseln. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) haben sich dazu erneut in einem gemeinsamen Schreiben an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und Bundesbauministerin Verena Hubertz gewandt.

Rückwirkende Einführung von Preisgleitklauseln

Konkret verlangen die Verbände die rückwirkende Einführung von Preisgleitklauseln für Diesel und Bitumen zum 1. März 2026. Hintergrund sind erhebliche Preisschwankungen auf den internationalen Märkten, die von den Bauunternehmen nach Einschätzung der Verbände nicht allein getragen werden können.

Zusätzlich rückt die Versorgungslage in den Fokus: Insbesondere beim Baustoff Bitumen sehen die Verbände ein wachsendes Risiko. Mögliche Engpässe bei bitumenfähigem Rohöl könnten die Asphaltproduktion und damit den Straßenbau beeinträchtigen. Vor diesem Hintergrund fordern ZDB und HDB, bitumenfähiges Rohöl als kritischen Rohstoff einzustufen.

BAUVERBÄNDE.NRW begleiten die Gespräche

Die BAUVERBÄNDE.NRW begleiten die Gespräche auf Bundesebene eng und setzen sich gemeinsam mit den Bundesverbänden für praxisgerechte Lösungen im Sinne der Betriebe ein.