Kammer und Verbandspartnerschaft (KVP) Georgien
Die BAUVERBÄNDE.NRW unterstützen den Verband BusinessGeorgia dabei, den Arbeitsschutz und die Arbeitssicherheit im georgischen Bausektor zu verbessern
In der ersten Jahreshälfte 2024 fiel der Startschuss für eine neue Kammer- und Verbandspartnerschaft von BAUVERBÄNDE.NRW mit dem georgischen Verband BusinessGeorgia. Nach seiner Gründung im Jahr 2021 hat es sich der Verband zur Aufgabe gemacht, die Arbeitssicherheit im georgischen Bausektor zu verbessern und zu institutionalisieren.
Entwicklung von Beratungs- und Schulungsangeboten
Im Rahmen des auf drei Jahre angelegten Projektes unterstützt BAUVERBÄNDE.NRW BusinessGeorgia dabei, ein Beratungs- und Schulungsangebot zu entwickeln. Zum einen werden Weiterbildungen für Akteure aus öffentlichen Institutionen, die Arbeitsinspektionen auf georgischen Baustellen durchführen, entwickelt. Zum anderen wird ein umfangreiches modulares Aus- und Weiterbildungsangebot für Arbeitschutzverantwortliche in Unternehmen entwickelt. So soll ein Beitrag zu Gesundheit und Arbeitszufriedenheit georgischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geleistet werden.
Netzwerkarbeit für den Arbeitsschutz
Neben der Entwicklung Beratungs- und Schulungsangeboten steht auch die Etablierung eines „Runden Tisches“ zum Thema Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit im Vordergrund des Projektes. Mit dem Runden Tisch wird ein Netzwerk von öffentlichen und privatwirtschaftlichen Akteuren zum Informationsaustausch und zur Kapazitätsentwicklung im Bereich Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit aufgebaut.
Aktuelle News zum Projekt
Meldungen
Baupreise für Wohngebäude im Februar 2026 um 2,7 % höher als ein Jahr zuvor
Baupreise in Nordrhein-Westfalen steigen weiter, besonders spürbar im Bereich Ausbau und Straßenbau
Die Baupreise für Wohngebäude in Nordrhein-Westfalen lagen im Februar 2026 um 2,7 % über dem Niveau des Vorjahresmonats.
Im Bereich der Rohbauarbeiten wurde zwischen Februar 2025 und Februar 2026 ein Preisanstieg von 2,3 % verzeichnet. Innerhalb dieses Segments entwickelten sich die einzelnen Gewerke jedoch unterschiedlich: Zimmer- und Holzbauarbeiten wiesen mit 4,7 % den stärksten Zuwachs auf, gefolgt von Klempnerarbeiten mit 4,0 % sowie Gerüstarbeiten mit 3,8 %. Im Gegensatz dazu verbilligten sich Stahlbauarbeiten leicht und lagen um 0,2 % unter dem Vorjahresniveau.
Auch die Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden verteuerten sich weiter. Im Februar 2026 lagen die Preise hier um 3,0 % über dem entsprechenden Vorjahreswert. Besonders deutlich fiel der Anstieg bei Beschlagarbeiten aus, die mit 6,3 % die höchste Preissteigerung innerhalb dieses Bereichs verzeichneten.
Über alle Bauwerksarten hinweg zeigte sich der Straßenbau als der Bereich mit dem höchsten Preisanstieg. Zwischen Februar 2025 und Februar 2026 stiegen die Preise hier um 4,9 %.
| Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken in Nordrhein-Westfalen (Basisjahr 2021 = 100) | |||
|---|---|---|---|
| Preisindex für ... | Indexstand im Februar 2026 | Zu- (+) bzw. Abnahme (–) Februar 2026 gegenüber | |
| Februar 2025 | November 2025 | ||
| Wohngebäude | 133,8 | +2,7 % | +1,2 % |
| Rohbauarbeiten | 128,5 | +2,3 % | +0,9 % |
| Ausbauarbeiten | 138,0 | +3,0 % | +1,4 % |
| Bürogebäude | 135,4 | +2,9 % | +1,2 % |
| Gewerbliche Betriebsgebäude | 134,5 | +2,7 % | +1,1 % |
| Straßenbau | 150,1 | +4,9 % | +2,2 % |
| Brücken im Straßenbau | 132,0 | +2,2 % | +0,7 % |
| Ortskanäle | 142,4 | +3,9 % | +1,6 % |
| Instandhaltung von Wohngebäuden ohne Schönheitsreparaturen | 135,8 | +3,3 % | +1,3 % |
| Schönheitsreparaturen in Wohnungen | 135,6 | +4,0 % | +1,6 % |
| Außenanlagen für Wohngebäude | 139,8 | +4,4 % | +2,0 % |
Weitere Ergebnisse zu den Preisindizes für die Bauwirtschaft finden Sie in der Landesdatenbank NRW.
Lange Reihen für ausgewählte Baupreisindizes finden Sie in der folgenden Eckdatentabelle.
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