Kammer und Verbandspartnerschaft (KVP) Georgien
Die BAUVERBÄNDE.NRW unterstützen den Verband BusinessGeorgia dabei, den Arbeitsschutz und die Arbeitssicherheit im georgischen Bausektor zu verbessern
In der ersten Jahreshälfte 2024 fiel der Startschuss für eine neue Kammer- und Verbandspartnerschaft von BAUVERBÄNDE.NRW mit dem georgischen Verband BusinessGeorgia. Nach seiner Gründung im Jahr 2021 hat es sich der Verband zur Aufgabe gemacht, die Arbeitssicherheit im georgischen Bausektor zu verbessern und zu institutionalisieren.
Entwicklung von Beratungs- und Schulungsangeboten
Im Rahmen des auf drei Jahre angelegten Projektes unterstützt BAUVERBÄNDE.NRW BusinessGeorgia dabei, ein Beratungs- und Schulungsangebot zu entwickeln. Zum einen werden Weiterbildungen für Akteure aus öffentlichen Institutionen, die Arbeitsinspektionen auf georgischen Baustellen durchführen, entwickelt. Zum anderen wird ein umfangreiches modulares Aus- und Weiterbildungsangebot für Arbeitschutzverantwortliche in Unternehmen entwickelt. So soll ein Beitrag zu Gesundheit und Arbeitszufriedenheit georgischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geleistet werden.
Netzwerkarbeit für den Arbeitsschutz
Neben der Entwicklung Beratungs- und Schulungsangeboten steht auch die Etablierung eines „Runden Tisches“ zum Thema Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit im Vordergrund des Projektes. Mit dem Runden Tisch wird ein Netzwerk von öffentlichen und privatwirtschaftlichen Akteuren zum Informationsaustausch und zur Kapazitätsentwicklung im Bereich Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit aufgebaut.
Aktuelle News zum Projekt
Meldungen
Baupreise in NRW steigen weiter – Wohnungsneubau verteuert sich um 4,0 Prozent
Der Baupreisindex für Wohngebäude (Neubau) in Nordrhein-Westfalen war im Mai 2026 um 4,0 % höher als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zu Februar 2026 sind die Preise um 1,9 % gestiegen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, erreichte der Baupreisindex einen Wert von 136,4 Punkten (berechnet auf der Basis 2021 = 100).
Bei den einzelnen Gewerken zeigt sich ein ähnliches Bild
Der Baupreisindex für Rohbauarbeiten stieg von 126,6 Punkten im Mai 2025 auf 131,5 Punkte im Mai 2026. Das entspricht einem Plus von 4,9 Indexpunkten bzw. 3,9 Prozent. Für Ausbauarbeiten erhöhte sich der Index von 134,8 auf 140,3 Punkte und damit um 5,5 Indexpunkte bzw. 4,1 Prozent.
Auch die Instandhaltung von Wohngebäuden verteuerte sich weiter. Der Baupreisindex für Instandhaltungsarbeiten ohne Schönheitsreparaturen stieg von 132,3 auf 138,4 Punkte (+6,1 Indexpunkte bzw. 4,6 Prozent). Einschließlich Schönheitsreparaturen erhöhte sich der Index von 131,2 auf 137,5 Punkte (+6,3 Indexpunkte bzw. 4,8 Prozent).
Auch im Nichtwohnungsbau setzte sich die Preisentwicklung fort. Der Baupreisindex für Bürogebäude stieg von 132,5 auf 137,9 Punkte (+5,4 Indexpunkte bzw. 4,1 Prozent). Bei gewerblichen Betriebsgebäuden erhöhte sich der Index von 131,8 auf 137,2 Punkte (+5,4 Indexpunkte bzw. 4,1 Prozent). Deutlich stärker fiel die Entwicklung im Infrastrukturbau aus: Im Straßenbau kletterte der Baupreisindex von 144,8 auf 154,6 Punkte (+9,8 Indexpunkte bzw. 6,8 Prozent), bei Ortskanälen von 138,7 auf 145,8 Punkte (+7,1 Indexpunkte bzw. 5,1 Prozent).
Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich die Baupreise weiterhin auf einem moderaten, aber stabilen Wachstumspfad bewegen. Zwar liegen die Preissteigerungen deutlich unter den außergewöhnlichen Entwicklungen der Jahre 2022 und 2023, dennoch bleiben die Kosten für Bauleistungen sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau spürbar in Bewegung. Für Bauunternehmen und Auftraggeber bleiben eine vorausschauende Kalkulation sowie eine kontinuierliche Beobachtung der Baupreisentwicklung daher unverzichtbar.
Weitere Details zur Baupreisentwicklung entnehmen Sie bitte der Anlage.
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Amtliche Baupreisindizes NRW
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