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NRW: 2,9 % höhere Baupreise im November 2025 für den Neubau von Wohngebäuden
Rohbau- und Ausbauarbeiten verteuerten sich 2025 spürbar.
Die Baupreise für Wohngebäude in Nordrhein-Westfalen haben sich auch zwischen November 2024 und November 2025 um 2,9 % weiter erhöht.
Im Vergleich zu August 2025 sind die Preise um 0,5 % gestiegen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, erreichte der Baupreisindex einen Wert von 132,2 Punkten (berechnet auf der Basis 2021 = 100).
Damit setzt sich die moderate, aber anhaltende Aufwärtsbewegung bei den Baukosten fort, die für Bauunternehmen und Auftraggeber gleichermaßen relevant bleibt.
Preise für Rohbauarbeiten um 2,4 % gestiegen
Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich zwischen November 2024 und November 2025 um 2,4 %. Den stärksten Preisanstieg gab es im Bereich der Dachdeckungsarbeiten und Klempnerarbeiten mit 4,5 %, gefolgt von Zimmer- und Holzbauarbeiten mit 4,4 % und den Gerüstarbeiten mit 4,1 %.
Preise für Ausbauarbeiten um 3,3 % gestiegen
Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im November 2025 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,3 %. Beschlagarbeiten verzeichneten in diesem Bereich mit 6,9 % den höchsten Preisanstieg. Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung wurde auch bei den Wärmedämm-Verbundsystemen mit 6,3 % festgestellt. Tapezierarbeiten verteuerten sich um 5,6 %. Die Preise für Putz- und Stuckarbeiten und Rollladenarbeiten stiegen im selben Zeitraum mit je 1,2 % unterdurchschnittlich. Aufzugsanlagen und Fahrtreppen waren 0,6 % günstiger als ein Jahr zuvor.
Preise für weitere Bauwerksarten: Höchster Anstieg beim Straßenbau
Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 4,9 % den höchsten Preisanstieg zwischen November 2024 und November 2025 auf. Weiter verteuerten sich die Preise für Ortskanäle um 4,2 % und für Außenanlagen für Wohngebäude um 3,9 %.



