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E-Rechnungsgipfel in Frankfurt: ZDB-Mitglieder sparen
Der E-Rechnungsgipfel vom 26. bis 28. Oktober informiert über Umsetzung, Softwarelösungen und Rechnungskorrektur.
E-Rechnungspflicht ab 2027: Jetzt vorbereiten
Ab dem 1. Januar 2027 wird die Ausstellung von E-Rechnungen im B2B-Bereich sowie die digitale Rechnungskorrektur verpflichtend. Für Bauunternehmen, die noch keine passende Softwarelösung ausgewählt oder mit der Umsetzung begonnen haben, wird die Zeit knapp. Insbesondere bei der digitalen Korrektur von Eingangsrechnungen bestehen weiterhin technische Herausforderungen. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) empfiehlt seinen Mitgliedsbetrieben deshalb, die notwendigen Vorbereitungen zügig anzugehen.
Digitale Rechnungskorrektur bleibt Herausforderung
Besonderen Handlungsbedarf sieht der ZDB weiterhin bei der digitalen Rechnungskorrektur. Die technischen Voraussetzungen sind bislang nicht durchgängig vorhanden. Das Bundesfinanzministerium hält an der Korrektur durch den Rechnungsempfänger mit Type Code 384 beziehungsweise an einer Gutschrift mit Type Code 389 fest. Eine vom ZDB vorgeschlagene Übergangslösung mittels PDF-Prüfexemplar wurde nicht übernommen. Bauunternehmen sollten deshalb bei der Auswahl ihrer Software auch die Verarbeitung und Korrektur eingehender Rechnungen berücksichtigen. Die Fachausstellung des E-Rechnungsgipfels bietet Gelegenheit, verschiedene Anbieter und Lösungen zu vergleichen.
E-Rechnungsgipfel vom 26. bis 28. Oktober in Frankfurt
Aufgrund des hohen Informationsbedarfs findet der E-Rechnungsgipfel 2026 bereits zum zweiten Mal statt. Es handelt sich dabei um ein hochrangig besetztes Treffen von Spezialisten aus Rechnungswesen, Finanzwesen und Betriebsprüfung auf der einen Seite und Softwarefirmen und E-Rechnungsprovidern auf der anderen Seite. Die Veranstaltung bietet aktuelle Fachvorträge, praxisnahe Diskussionen mit Experten, Austausch mit anderen Unternehmen sowie wertvolle Impulse für die erfolgreiche Umsetzung der E-Rechnung.
Die Fragen lauten: Was muss konkret vorbereitet werden? Welche Software-Lösung passt zum eigenen Unternehmen? Und welche Entscheidungen müssen jetzt getroffen werden, damit aus der gesetzlichen Pflicht kein kostenintensives Projekt unter Zeitdruck wird?
Zum Auftakt am 26.10.2026 bietet der Workshoptag die Möglichkeit, wichtige strategische Aspekte fokussiert zu betrachten:
Grundlagen: Ihr 10-Punkte-Plan zur erfolgreichen Einführung der E-Rechnung
Von den regulatorischen Anforderungen über die Auswahl der passenden Softwarelösung bis zu Stammdaten, Projektplanung, Automatisierung und Change Management – mit konkreten Fragen rund um den Rechnungsausgang zum 1. Januar 2027.
EN 16931-1:2026: Warum die neue Norm schon heute ein Thema ist
Welche Auswirkungen hat die neue Norm bereits heute auf Rechnungsprozesse, Validierung, Buchung und Archivierung? Und was sollte bei aktuellen Projekten bereits berücksichtigt werden?
E-Invoicing bis 2031: Die nächsten Anforderungen im Blick behalten
Entwickeln Sie eine Roadmap, priorisieren Sie regulatorische Anforderungen und bringen Sie E-Rechnung, E-Reporting, ViDA-Meldeportal und andere Transformationsprojekte miteinander in Einklang.
Datenqualität in der E-Rechnung
Eine formal gültige E-Rechnung ist noch lange keine gute E-Rechnung. Erfahren Sie, welche Rechnungsdaten tatsächlich benötigt werden, damit Prozesse automatisiert funktionieren und manuelle Nacharbeit vermieden wird.
An den Konferenztagen 27. und 28.10.2026 geht es dann um die praktische Umsetzung:
- Strategien zur erfolgreichen Umsetzung bis zum 1. Januar 2027
- Konkrete Hinweise zu Risiken und typischen Fehlern bei der Implementierung
- Verfahrensdokumentation und die Anforderungen der Finanzverwaltung
- Updates zu EN 16931, XRechnung 4.0 und ZUGFeRD 2.5
- Peppol und seine Rolle bei der Umsetzung der deutschen E-Rechnungspflicht
- Praxisbeispiele
- KI und Automatisierung im E-Invoicing-Prozess
Die begleitende Fachausstellung der Softwareanbieter und Plattformbetreiber bietet darüber hinaus die Möglichkeit, konkrete Lösungen kennenzulernen, Anbieter zu vergleichen und direkt mit Experten über die individuellen Anforderungen zu sprechen.
400 Euro Rabatt für ZDB-Mitgliedsbetriebe
ZDB-Mitgliedsbetriebe erhalten einen Rabatt von 400 Euro auf den regulären Anwenderpreis. Damit kostet die Teilnahme an den beiden Konferenztagen am 27. und 28. Oktober 295 Euro statt 695 Euro zuzüglich Umsatzsteuer. Einschließlich des Workshoptags am 26. Oktober beträgt der ermäßigte Preis 895 Euro statt 1.295 Euro zuzüglich Umsatzsteuer.
Wichtig: Der sog. Anwenderpreis gilt nur für Bauunternehmen, die selbst keine IT entwickeln oder vertreiben. Wörtlich heißt es "... nur für Rechnungsversender und -empfänger aus der Wirtschaft, die nicht gleichzeitig Dienstleistungen oder Lösungen rund um die E-Rechnung bzw. damit verbundene Bereiche und Prozesse (Einkauf, Bezahlung, Steuern, Speicherung, Scanning, Beratung etc.) anbieten. Buchungen zu diesem Sonderpreis werden individuell geprüft. Diese Tickets sind nur begrenzt verfügbar, es besteht kein Anspruch auf die Gewährung dieses Sonderpreises."
Anmeldung und weitere Informationen
Interessierte Mitgliedsbetriebe, die am E-Rechnungsgipfel teilnehmen möchten, können den Rabattcode bei uns beantragen. Wenden Sie sich hierzu an Frau Denise Erber (erber@bauverbaende.nrw). Weitere Informationen zum Programm, zu den Teilnahmebedingungen und zur Anmeldung finden Sie unter www.e-rechnungsgipfel.de/event/anmeldung. Angesichts des bevorstehenden Pflichttermins sollten Bauunternehmen ihre Rechnungsprozesse prüfen, offene technische Fragen klären und die Auswahl einer geeigneten Softwarelösung vorantreiben.



