startseite_bau_1.jpg
startseite_bau_1.jpg

Immer mehr Vorschriften, immer mehr Verwaltungsarbeit, immer mehr technische Normen, uns allen wächst die Bürokratie über den Kopf. Das weiß auch das Landesbauministerium und hat deswegen unter dem Titel „Bürokratie am Bau? Ciao!“ eine neue Initiative gestartet.

Wie funktioniert die Initiative?

Im Grunde hat das Ministerium eine Art Beschwerdebriefkasten erstellt. Über eine eigene Homepage https://www.mhkbd.nrw/buerokratie-am-bau-ciao geht es direkt dorthin. Hier muss man sich durch zwei selbsterklärende Auswahlfenster klicken, danach seinen Namen, Emailadresse und Telefonnummer angeben. Ist das erledigt, bekommt man sofort einen PIN aufs Handy geschickt und mit dem geht es zum Beschwerdefenster. Hier stehen einem 1.000 Zeichen zur Verfügung. Das Ministerium erwartet also keine ellenlangen Ausführungen, eine simple und direkte Problembeschreibung reicht.

Die Vorschläge werden gesammelt und hinterher einem Gremium aus Behörden- und DIN-Vertretern übergeben, die sich damit auseinandersetzen müssen.

Wie lässt sich die Initiative bewerten?

Wenn es um Bürokratie-Abbau geht, ist die Enttäuschung oft nicht weit. Aus Politik gibt es seit vielen Jahren Versuche, sich dem Thema anzunehmen, doch der Erfolge bleiben bisher aus. Heißt das jetzt, man kann auch diese Initiative getrost zu den Akten legen, weil sich eh nichts ändern wird? Wir als BAUVERBÄNDE NRW zeigen uns diesmal etwas optimistischer und das aus folgenden Gründen:

  • Die Initiative stammt vom Bauministerium und richtet sich direkt an die Bauwirtschaft. Das heißt, Sie als Bauunternehmer dürfen und sollen  ganz konkret und durchaus fachspezifisch werden. Ob nun die Genehmigung für das Dixi-Klo auf dem Gehweg, übertriebener Datenschutz bei Bauämtern oder Ersatzbaustoffverordnung. Die bürokratischen Probleme Ihres Arbeitsalltags sollen damit erfasst werden.
  • Eine Beschwerde ist relativ schnell umgesetzt. Vom Aufrufen der Seite, bis zum Erhalt des PINS vergehen realistisch gesehen maximal 2 Minuten. Sobald Sie also auf ein Thema für eine Beschwerde stoßen, kann diese quasi sofort übermittelt werden und Sie verlieren damit keine Zeit.
  • Es gibt keine Zugangsbeschränkungen. Ob Bauherr, Bauplaner, Bauunternehmer, Angestellter, Behördenvertreter, jeder kann die Initiative nutzen. Daher sollte es in jedem Unternehmen gelingen, den Beschwerdebriefkasten zum Überlaufen zu bringen.

Ob und wie weit die Vorschläge von Ihnen am Ende Berücksichtigung finden, können wir zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen. Aber wir bitten Sie, das Angebot wahrzunehmen, solange die Initiative besteht. Bis jetzt ist noch kein Enddatum bekannt, erwartungsgemäß rechnen wir mit Ende Mai oder Juni.

Aktuelles

Abwärtsspirale im Wohnungsbau: „Der Ball liegt bei der Politik“

Die Krise im Wohnungsbau nimmt immer neue Dimensionen an

Die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen für die Baugenehmigungen von Wohnungen im Fe...

weiter

Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe bleiben erneut ergebnislos

Auch in der dritten Verhandlungsrunde konnten sich die Tarifparteien nicht einigen.

In den Lohn- und Gehaltsverhandlungen des Bauhauptgewerbes zwischen dem Zentralverband des Deutschen...

weiter

Protestaktionen vor dem Baugewerbehaus in Dortmund

Protest in Dortmund

Vor dem Baugewerbehaus in Dortmund haben sich am Dienstagmorgen knapp 150 Gewerkschaftsmitglieder ve...

weiter

Nachhaltigkeitsberichterstattung perfekt meistern!

Webinare zur Nachhaltigkeitsberichterstattung

Wie können Baufirmen, die vor kurzem nach der europäischen CSRD (Corporate Sustainability Reporting ...

weiter

Woche der Ausbildung – Auf dem Bau die Zukunft gestalten!

Woche der Ausbildung

Umweltschutz und Nachhaltigkeit, die Sicherung von Lebensqualität für Menschen mit und ohne Handicap...

weiter

Bau-Tarifverhandlungen ergebnislos auf 9. April 2024 vertagt

Die Tarifverhandlungen werden am 5. März 2024 fortgesetzt

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die ca. 900.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe ist ern...

weiter
Zum Seitenanfang
Sitemap - Impressum - Datenschutz