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Protest in Dortmund

Vor dem Baugewerbehaus in Dortmund haben sich am Dienstagmorgen knapp 150 Gewerkschaftsmitglieder versammelt.

In Wiesbaden ging am 9. April die dritte Tarifrunde für die Beschäftigten im Bauhauptgewerbe über die Bühne. Aber nicht nur das, denn die Gewerkschaft IG Bau hat ihre Mitglieder zeitgleich zu diversen Aktionen aufgerufen. Eine dieser Kundgebungen fand am Dienstagvormittag auch vor dem Baugewerbehaus der BAUVERBÄNDE.NRW in Dortmund statt. 

Begleitet von lokalen und regionalen Medienvertretern hatten sich etwa 150 Gewerkschaftsmitglieder am Westfalendamm 229 versammelt um ihren Forderungen Ausdruck zu verleihen. Konkret geht es dabei um "500 Euro für jeden Beschäftigten" und um den gebotenen "Respekt" jedem Mitarbeiter der Branche gegenüber.

Gefragter Interview-Partner: Dr. Bernhard Baumann„Man wird einen Kompromiss finden müssen, der alle zufriedenstellt“, verdeutlicht Dr. Bernhard Baumann, Hauptgeschäftsführer der BAUVERBÄNDE.NRW, der selbst auch einige Worte an die Anwesenden richtete. „Die Forderung nach 500 Euro ist sehr plakativ. Es wird wohl eher auf ein Paket mit verschiedenen Maßnahmen und Regelungen hinauslaufen.“

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat im Rahmen seiner Aktuellen Stunde ausführlich (ab Minute 3:24) darüber berichtet: Aktuelle Stunde

Da sich die Tarifpartner in der dritten Tarifrunde immer noch nicht einigen konnten, wurden die Verhandlungen für gescheitert erklärt. Nun wird ein Schlichtungsverfahren angestoßen. Im Bauhauptgewerbe ist das ein gängiges Prozedere, welche bereits in den Jahren 2021, 2020 und 2018 aufgrund von verhärteten Fronten mehrfach angewendet worden war.

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