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baunrwDie Corona-Virus-Pandemie sowie die Maßnahmen zur Eindämmung treffen in immer stärkeren Ausmaß auch die mittelständischen Bauunternehmen.

Zur aktuellen Lage erklärt der Hauptgeschäftsführer der BAUVERBÄNDE.NRW, Hermann Schulte-Hiltrop in Düsseldorf:

„Behördliche Quarantäne-Auflagen schränken die Bauunternehmen immer stärker in ihrer Tätigkeit ein. Zunehmend kommt es z.B. zu Engpässen in der Belieferung mit Baumaterialien. Es werden auch Beherbergungsverträge zur Unterbringung von Personal an den Baustellen vor Ort entweder gekündigt oder können nicht mehr eingehalten werden. Hierdurch kommt die Bautätigkeit stellenweise unverschuldet zum Erliegen.“, so Schulte-Hiltrop.

„Wir haben die Befürchtung, dass innerhalb kürzester Zeit die Bautätigkeit flächendeckend in größerem Umfang verlangsamt wird oder gar ganz zum Erliegen kommt. Wirtschaftlich bedeutet dies insbesondere für mittelständische Bauunternehmen u.U. ein hohes Risiko, ihre lohn- und kapitalintensive Geschäftstätigkeit aufrecht erhalten zu können.

Um auf plötzlich auftretende Liquiditätsprobleme reagieren zu können, fordern wir ein Corona-Soforthilfe-Programm für die mittelständische Bauwirtschaft in NRW, mit dem betroffenen Betrieben schnell und unkompliziert Gelder zur Verfügung gestellt werden. Als Vorbild hierfür können die Maßnahmen dienen, die der Freistaat Bayern beschlossen hat. Die Soforthilfe in Bayern ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt z.B. bei bis zu 10 Erwerbstätigen 7.500 Euro. Wir gehen davon aus, dass es auch in NRW über kurz oder lang zahlreiche Betriebe gibt, die auf derartige Überbrückungshilfen angewiesen sein werden. Darauf müssen wir uns jetzt vorbereiten.“, so Schulte-Hiltrop.

schulte hiltrop hermann

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